Next Fight: Canceled! NIX XFC

24. November 2009

(Text im Clip:) „Ich bin weder gewalttätig, noch ein Draufgänger oder ein Streitsüchtiger. Ich schlage mich nicht auf der Strasse und nicht in Kneipen. Ich trainiere Kickboxen, Judo, Muay Thai, Ringen und Brazilian Jiu-Jitsu. Meine Disziplin ist eine Kombination aus verschiedenen Kampfsportarten und Kampfkünsten. In Frankreich behindert man die Weiterentwicklung von Mixed Martial Arts.“

… doch nicht nur in Frankreich der Sport durch absurde, behördliche Auflagen behindert. In Deutschland ist plötzlich einigen Sportminister aufgefallen dass Boxen, Judo, Ringen, Jiu-Jitsu und Kickboxen für sich genommen, zwar ehrenwerte Kampfsportarten sind – eine Kombination daraus aber zutiefst unsportlich und geradezu gesellschaftsschädigend ist. Mit Halbwissen und Ressentiments haben sich die Sportminister der Länder auf ihrer 33.Fachministerkonferenz im November darauf verständigt, so genannte „Käfig-Kämpfe“ ganz schnell zu ächten und irgendwann mal ein Verbot hinterher zu schieben. Die Kampfhandlungen im MMA hätten einen zutiefst unsportlichen Charakter. Mixed Martial Arts würde nämlich die für Sport charakteristischen und allgemein zugrunde liegenden Wertvorstellungen der Fairness, der Achtung des Gegenübers, der Chancengleichheit und der Unverletzlichkeit der Person missachten. Das mit dem gleichen, an den Haaren herbeigezogenen Scheinargumenten jede Boxen-Veranstaltung geächtet werden müsste scheint niemanden dabei aufgefallen zu sein.

Das erste Opfer dieser Anti-MMA Politik, mit blödsinnigen Begründungen, ist die XFC 10 (Xtreme Fighting Championships) in Berlin. Die MMA-Großveranstaltung, bei der ich auch kämpfen sollte, ist aufgrund der Intervention des Innensenators Ehrhart Körting abgesagt worden.

Nun steh ich da…bin ziemlich enttäuscht und hoffe einfach mal darauf dass ich im Januar oder Februar die Gelegenheit bekomme wieder zu kämpfen.